Parfumdesign: Wie du visuelle Magie in die Fotografie bringst

Parfumdesign spielt in der Fotografie eine größere Rolle, als viele denken. Gerade in der Modefotografie geht es oft darum, Düfte sichtbar zu machen – klar, niemand kann einen Geruch im Bild riechen. Aber: Mit cleveren Bildideen, passenden Farben und gezieltem Licht kannst du das Gefühl eines Parfums trotzdem einfangen. Hast du mal auf Werbefotos geachtet? Parfümflakons werden fast immer in Szene gesetzt, als wären sie Schmuckstücke. Dabei zählen Details wie Reflexionen, Farbgebung und sogar die Umgebung im Foto.

Der erste Schritt: Mach dir klar, was das Parfum aussagen soll. Ist es eher leicht und sportlich, luxuriös und sinnlich, modern oder klassisch? Diese Stimmung muss sich im Bild widerspiegeln. Für einen frischen Duft funktionieren helle Farbtöne, natürliche Hintergründe und minimalistisches Licht. Für einen schweren, eleganten Duft lieber dunkle Töne, goldene Highlights oder sogar Rauch und Schatten. Klingt einfach, aber genau diese Feinheiten trennen langweilige Produktfotos von echten Hinguckern im Portfolio.

Du willst einen Flakon fotografieren, der richtig Eindruck macht? Verzichte auf pure Frontalaufnahmen. Experimentiere mit Winkeln, Spiegelungen und ungewöhnlichen Oberflächen. Glas auf nasser Oberfläche sorgt für spannende Lichtspiele, ein Tuch im Hintergrund kann die Note des Dufts aufnehmen und sie für das Auge übersetzen. Selbst Profis wie Dior oder Chanel setzen oft auf unkomplizierte Tricks, um Parfum inszeniert wirken zu lassen. Die Mischung aus Technik und Kreativität zählt.

Hast du schon mal probiert, Emotionen ins Spiel zu bringen? Ein Parfum steht nie für sich allein. Meist verbindet sich der Flakon mit Lifestyle, Fashion und sogar Storytelling. Bring Models ins Bild – auffällig zurückhaltend oder mittendrin. Der Fokus bleibt trotzdem auf dem Flakon. Ein subtiler Nebel, Hauttöne oder ein Hauch von Stoff können viel andeuten, ohne zu aufdringlich zu wirken. Das Bild muss Neugier machen und im Kopf hängenbleiben.

Dein Handwerkszeug sollte stimmen. Greif nicht gleich zur teuersten Kamera. Viel entscheidender ist, dass du das Licht checkst, eventuell ein Stativ benutzt und ein bisschen mit Reflektoren oder farbigen Papieren spielst. Auch bei der Bearbeitung kannst du im Nachhinein leichte Farb- und Kontrastanpassungen vornehmen. Ziel ist immer: Das Foto muss die Stimmung des Parfums transportieren, ohne dass jemand nur auf die Technik achtet.

Durchstöbere ruhig große Werbekampagnen. Marken wie Dior, Chanel oder American Apparel zeigen, wie wichtig Parfumdesign für starke Bilder ist. Lerne davon, aber entwickle deinen eigenen Stil. Kein Bild wird zum Erfolg, wenn du einfach kopierst. Taste dich ran, sei mutig mit Perspektiven – und achte auf die kleinen Details. Nur so wird Parfumdesign in der Fotografie wirklich lebendig und deine Aufnahmen bleiben länger im Gedächtnis.

13 Juli 2025 0 Kommentare Melina Fassbinder

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