Wenn du eine Hochzeit fotografierst, gibt es keine zweite Chance. Der Moment, in dem der Bräutigam seine Braut zum ersten Mal sieht, der erste Tanz, die Tränen beim Schwur - diese Bilder musst du einfangen, ohne sie zu verpassen. Und dafür brauchst du nicht irgendeine Kamera. Du brauchst eine, die mit dir denkt, reagiert und nicht versagt. Bei Hochzeiten zählt jede Millisekunde. Und Canon hat in den letzten Jahren genau diese Art von Kamera gebaut.
Canon ist nicht einfach nur eine Marke - sie ist fast schon eine Institution in der Hochzeitsfotografie. Warum? Weil ihre Kameras nicht nur gut fotografieren, sondern auch zuverlässig sind. Du stehst in einer Kirche, die fast dunkel ist. Die Lichter flackern. Die Gäste bewegen sich. Dein Fokus muss perfekt sein, sonst verlierst du den entscheidenden Moment. Canon hat über Jahrzehnte hinweg die Autofokus-Systeme so verfeinert, dass sie selbst in chaotischen Situationen den richtigen Punkt finden - und zwar sofort.
Die Gesichtserkennung von Canon ist mittlerweile so intelligent, dass sie zwischen Braut, Bräutigam, Eltern und Kindern unterscheidet. Du drückst den Auslöser, und die Kamera weiß: Jetzt geht es um sie. Das ist kein Marketing-Gimmick. Das ist das Ergebnis von Millionen von Hochzeitsbildern, die Canon in der Praxis analysiert hat.
Wenn du eine Kamera suchst, die alles kann - und zwar ohne Kompromisse - dann ist die Canon EOS R5 deine Wahl. Sie hat einen 45-Megapixel-Sensor, der jede Feinheit der Brautrobe, jedes Glitzern im Haar, jede Träne in der Ecke des Auges scharf festhält. Das ist besonders wichtig, wenn du später Bilder vergrößerst oder Ausschnitte machst.
Der Autofokus der R5 erkennt Augen, Gesichter, Köpfe - sogar Tiere. Und bei Hochzeiten? Das bedeutet: Selbst wenn die Braut sich umdreht, während sie lacht, bleibt der Fokus auf ihren Augen. Die Kamera hält den Fokus selbst dann, wenn du mit einer 85 mm f/1.2-Linse arbeitest und die Schärfentiefe nur so dick ist wie ein Haar.
Und dann ist da noch die 8-Kamera-Bildstabilisierung. Du filmst die Reden im Dunkeln, hältst die Kamera mit einer Hand, und trotzdem ist das Bild ruhig. Kein wackelndes Video. Kein verwischter Moment. Die R5 kann bis zu 8 Kamerastufen ausgleichen. Das ist kein Bonus - das ist eine Rettung.
Aber: Die R5 ist kein Einsteigergerät. Sie ist teuer. Sie ist schwer. Und sie heizt sich bei langen Filmaufnahmen auf. Wenn du nur ein paar Stunden fotografierst, ist das kein Problem. Aber wenn du den ganzen Tag unterwegs bist - und das tust du bei Hochzeiten - dann musst du dich auf Wärme und Akku verlassen. Mit zwei Akkus und einem Kühlpad kommst du durch.
Die R6 II ist die Kamera, die viele Hochzeitsfotografen jetzt kaufen - und sie hat einen Grund. Sie ist fast so gut wie die R5, aber leichter, günstiger und weniger anfällig für Überhitzung.
Der 24-Megapixel-Sensor ist perfekt für Hochzeiten. Du brauchst nicht 45 Megapixel, um ein Bild zu retten. Du brauchst Schnelligkeit, Dynamik und Zuverlässigkeit. Die R6 II hat das alles. Der Autofokus ist identisch mit der R5 - dieselbe Gesichtserkennung, dieselbe Tiererkennung, dieselbe Fähigkeit, dich nicht im Stich zu lassen.
Und hier kommt der große Vorteil: Die R6 II hält bei 4K-Video bis zu 60 Minuten durch, ohne sich abzuschalten. Die R5 schaltet nach 20 Minuten ab, wenn du nicht aufpasst. Bei einer Hochzeit, wo du 8 Stunden arbeitest, ist das kein kleiner Unterschied. Du musst nicht ständig die Kamera abstellen, abkühlen lassen, neu starten. Du bleibst im Fluss.
Der Akku der R6 II hält doppelt so lange wie der der R5. Und das Gewicht? Fast 200 Gramm leichter. Wenn du den ganzen Tag mit zwei Kameras und drei Objektiven herumläufst, spürst du das. Jedes Gramm zählt.
Du kannst nicht nur mit einer Kamera eine Hochzeit fotografieren. Du brauchst auch die richtigen Objektive. Die meisten Hochzeitsfotografen arbeiten mit drei Hauptlinsen:
Du brauchst auch zwei Kameras. Nicht weil du zwei brauchst - sondern weil du nicht riskieren darfst, dass eine ausfällt. Eine mit dem Weitwinkel, eine mit dem Teleobjektiv. Wenn du nur eine Kamera hast, verpasst du einen Moment - und der ist dann weg für immer.
Akku? Mindestens vier. Und Ladegeräte. Und Speicherkarten - zwei pro Kamera. Canon empfiehlt SD-Karten mit UHS-II und V60. Nicht billige, nicht unbekannte Marken. Du willst nicht, dass eine Karte nach 200 Bildern abstürzt.
Ja, Nikon hat auch gute Kameras. Die Z8 und Z9 sind technisch beeindruckend. Aber sie sind nicht für Hochzeiten gemacht - zumindest nicht so wie Canon.
Canon hat 30 Jahre lang Hochzeitsfotografen angehört. Sie haben ihre Kameras mit Fotografen entwickelt, die jeden Samstag in einer anderen Kirche standen. Nikon hat sich mehr auf Landschaften und Sport konzentriert. Canon hat die Benutzeroberfläche so gebaut, dass du mit einer Hand den Fokus wechselst, mit der anderen die Belichtung anpasst - ohne dass du nachschauen musst.
Die Farbgebung von Canon ist auch anders. Sie hat einen warmen, weichen Ton, der Haut gut aussehen lässt - ohne künstlich zu wirken. Nikon neigt dazu, etwas kühler und kontrastreicher zu sein. Das ist gut für Landschaften. Aber bei einer Hochzeit? Da willst du, dass die Braut wie ein Traum aussieht - nicht wie ein Foto aus einem Labor.
Und dann ist da noch das Objektiv-Ökosystem. Canon hat über 100 Linsen, die speziell für Porträts und Low-Light entwickelt wurden. Nikon hat gute Linsen - aber weniger davon, die perfekt auf Hochzeitsbedürfnisse zugeschnitten sind.
Wenn du gerade anfängst, brauchst du keine R5. Du brauchst auch keine 100.000 Euro teure Kamera. Du brauchst eine, die dir hilft, besser zu werden. Die R6 II ist die beste Wahl für Einsteiger, die professionell arbeiten wollen. Sie ist robust, einfach zu bedienen, und du kannst sie mit einem 50 mm f/1.8 starten - das kostet weniger als 300 Euro.
Und nein, du brauchst keine 8K-Aufnahmen. Niemand vergrößert ein 8K-Hochzeitsvideo auf eine Leinwand. Du brauchst 4K - und das macht die R6 II perfekt. Du brauchst keine 120 Bilder pro Sekunde. Du brauchst 12 Bilder pro Sekunde - und die hat die R6 II. Und sie hält den Fokus, während du durch die Menge rennst.
Die teuerste Kamera ist nicht die beste. Die beste Kamera ist die, die du nicht vergisst, die du nicht verlierst, die dir nicht im Stich lässt. Und dafür ist Canon die Nummer eins.
Die Kamera ist nur ein Werkzeug. Die Fähigkeit, den Moment zu erkennen, die Emotion zu spüren, die richtige Position zu finden - das kommt von dir. Aber eine schlechte Kamera kann dir diesen Moment nehmen. Eine gute Kamera gibt dir die Chance, ihn zu halten.
Wenn du eine Hochzeit fotografierst, geht es nicht um die Auflösung. Es geht darum, dass die Mutter später sagt: Ich sehe wieder, wie sie gelacht hat. Dass der Bräutigam das Bild sieht und denkt: Das war der Moment, als ich wusste, dass alles gut wird.
Canon gibt dir die Technik. Du gibst die Seele.
Ja, die R5 ist zu teuer für Anfänger. Sie kostet über 3.500 Euro, und du brauchst zusätzlich Objektive, Akkus und Speicherkarten. Für den Einstieg reicht die R6 II, die um 1.000 Euro günstiger ist und fast alle Funktionen der R5 hat. Die R5 ist für Profis gedacht, die jeden Tag arbeiten und maximale Qualität brauchen.
Mit einer Canon R6 II und einem LC-E6-Akku kommst du auf etwa 550 Aufnahmen pro Akku. Bei einer typischen Hochzeit mit 6-8 Stunden Fotografie brauchst du mindestens zwei Akkus. Wenn du auch Video aufnimmst, solltest du drei Akkus dabei haben. Die R5 hält nur etwa 320 Aufnahmen - also brauchst du hier noch mehr Ersatz.
Ja, du brauchst zwei Kameras. Wenn eine ausfällt - wegen Akku, Speicherkarte oder Sturz - hast du keine zweite Chance. Die meisten Profis nutzen eine mit Weitwinkel (24-70 mm) und eine mit Teleobjektiv (85 mm oder 135 mm). So kannst du schnell zwischen Gruppenbildern und intimen Momenten wechseln, ohne Objektive zu wechseln.
Canon ist besser für Hochzeitsfotografie, weil es speziell dafür entwickelt wurde: bessere Autofokus-Systeme für Menschen, wärmere Farben, ein größeres Angebot an Porträtobjektiven und eine Benutzeroberfläche, die du mit den Augen schließen kannst. Nikon ist stark bei Landschaften und Sport, aber bei Hochzeiten hat Canon die Nase vorn - vor allem, weil es Fotografen seit 30 Jahren nach ihren Bedürfnissen gebaut hat.
Verwende SD-Karten mit UHS-II und V60 oder höher. Marken wie SanDisk Extreme Pro, Lexar Professional 2000x oder Sony TOUGH sind empfohlen. Vermeide billige oder unbekannte Marken - sie können Daten verlieren, besonders bei schnellen Serienaufnahmen. Du brauchst mindestens zwei Karten pro Kamera - und immer eine Reserve.